Gottes Wort ist mächtig und wirksam

Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der ißt — genauso soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe!

(Jes 55,10-11)

Nichts kann Gottes Wort aufhalten – genau so wenig wie der Regen oder Schnee aufgehalten werden kann. Es wird die Menschen erreichen und dort seine Wirkung entfalten. Und zwar bei den Menschen, die Gottes Wort nutzen.

Die Metapher ist wichtig: Gott schickt Regen, der unweigerlich auf den Boden fällt; dann wird er vom Boden aufgenommen und nährt die Vegetation. Der Mensch wiederum erntet die Vegetation und wandelt sie in Nahrung um. In ähnlicher Weise wird Gottes Wort mit Sicherheit eine Reihe von Wirkungen haben, von denen die wichtigsten indirekter Natur sind und menschliches Eingreifen erfordern.
(Adele Berlin, Marc Zvi Brettler, und Michael Fishbane, Hrsg., The Jewish Study Bible (New York: Oxford University Press, 2004), 895)

Bild: Jeremy Bishop

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